Recruiting-Videos für Stadtverwaltungen und Kommunen: So werden Städte als Arbeitgeber sichtbar
Bewerbermangel bei Städten und Kommunen? Die Zeiten sind vorbei. Inzwischen erhält man auf die meisten offenen Stellen genug Bewerbungen. In der Privatwirtschaft kommt es aktuell zu Stellenabbau oder gar Insolvenzen, viele fähige Personen kommen auf den Markt. Städte und Gemeinden als Arbeitgeber versprechen Sicherheit in undurchsichtigen Zeiten. Selbst Stellen, die früher als schwer zu besetzen galten, wie Architekten oder Stadtplaner, sind heute gefragt und nicht lange unbesetzt.
Die Frage ist also nicht mehr „Wie bekommen wir überhaupt Bewerber?“, sondern „Wie können wir die Qualität der Bewerber verbessern?“. Auf diese Frage gibt es unterschiedliche Antworten, moderne Recruiting‒Videos für Stadtverwaltungen können aber eine davon sein.
Was Recruiting-Videos für Stadtverwaltungen leisten können
Während veraltete Stellenanzeigen und Online-Auftritte gerade auf junge Bewerber wenig attraktiv wirken, schaffen es Videos – gute gemachte Videos – Emotionen zu wecken und Verbindungen aufzubauen.
Konkret lassen sich mit einem Recruiting-Film für die Stadtverwaltung folgende Ziele erreichen:
- Als moderner und attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden
- Passende Bewerber statt möglichst vieler Bewerbungen gewinnen
- Bestehende Mitarbeiter wertschätzen und langfristig binden
- Stadt und Kommune regional sichtbarer machen
- Schwer zu besetzende Stellen gezielt bewerben
Gerade kleinere Städte und Kommunen können so auch mit großen deutschen Städten ab 350.000 Einwohnern (die meist schon professionell aufgestellt sind und Videos nutzen) mithalten.
Welche Videoformate eignen sich für Kommunen?
Wenn Sie überlegen, das Format Video als Maßnahme für Ihr Unternehmen umzusetzen, stehen Ihnen dabei mehrere Möglichkeiten offen.
Recruiting-Imagefilm
Der klassische Recruiting-Film für Stadtverwaltungen ist die umfangreichste und ganzheitlichste Option. Er beleuchtet viele Bereiche einer Stadtverwaltung und bricht verstaubte Klischees auf. Fernab gängiger Bürojobs kann er vom Bademeister bis zum Bestatter die unterschiedlichen Jobs und die Abwechslung deutlich machen.
Und er räumt mit gängigen Vorurteilen auf wie veralteter Software, eingestaubten Prozessen, Beamtenträgheit und Behördenwahnsinn. Dinge, die Bewerber aus der Privatwirtschaft gewöhnlich abschrecken.
Mitarbeiter-Testimonials
Was ist glaubhafter und überzeugender als die Aussage von jemandem, der bereits bei der Stadtverwaltung angestellt ist? In Testimonial-Videos kommen diese Leute zu Wort. Vor der Kamera erzählen sie:
- Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
- Wie sind sie zum Job gekommen?
- Warum mögen Sie ihren Job?
- Wem würden sie den Job empfehlen?
Ein solches Format eignet sich sowohl als Teil eines generellen Recruiting-Videos, aber auch alleinstehend. Und bei Bedarf kann man die einzelnen Interviews für spezifische Stellen alleinstehend verwenden.
Social-Media-Reels
Ein Recruiting-Video muss nicht immer ein aufwändig produzierter Imagefilm sein. Gerade für Social Media bieten sich kurze Videos an, mit denen Stadtverwaltungen regelmäßig neue Touchpoints zu potenziellen Bewerbern schaffen. So bleibt die Kommune über einen längeren Zeitraum als Arbeitgeber präsent und kann auch Personen erreichen, die aktuell noch gar nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen. Vor allem bei jungen Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, funktioniert dieses Format am besten.
Der Vorteil: Diese Videos sind leicht und kostengünstig in der Erstellung. Hochglanz ist hier nicht entscheidend – Handyaufnahmen reichen aus. Es geht mehr um Authentizität. Wichtig sind dafür aber Grundlagen wie Skripte, Botschaften und die optische Gestaltung inklusive Thumbnails.
Ob Fakten über die Stadtverwaltung, Einblicke in den Arbeitsalltag, kurze Mitarbeiterporträts oder humorvolle Videos: Entscheidend ist, regelmäßig interessante Inhalte zu veröffentlichen und dabei die eigene Zielgruppe zu erreichen.
Worauf kommt es bei der Produktion eines Recruiting-Videos an?
Das Wichtigste ist, die Mitarbeiter auf den Dreh vorzubereiten und Ängste vor der Kamera zu nehmen. Dabei gilt es auch, die passenden Mitarbeiter und Protagonisten auszuwählen. Mit ihnen und ihrer Glaubwürdigkeit steht und fällt das Video. Alternativ lassen sich auch professionelle Schauspieler engagieren, allerdings steigen dadurch die Produktionskosten.
Was den Look des Videos angeht, ist es gut, sich am DISG-Modell zu orientieren. Dieses definiert das richtige Motivfeld für unterschiedliche Bereichsgruppen. Für ein Imagevideo der Stadtverwaltung ist das ein primär grün-blaues Motivfeld.
Sorgen Sie unbedingt auch für einen lokalen Bezug und entsprechenden Wiedererkennungswert. Dazu dient alles, was Ihre Stadt besonders macht:
Bekannte Bauwerke, Elemente und Personen der Stadt. Nutzen Sie bekannte Aussichtspunkte und Voice-Over-Stimmen oder Musiker.
Bedenken Sie: Sie wollen die Stadtverwaltung individuell darstellen, statt austauschbare Standardbilder zu verwenden.
Wo können Kommunen Recruiting-Videos einsetzen?
Recruiting-Filme für Stadtverwaltungen lassen sich an unterschiedlicher Stelle einsetzen.
- Auf der Karriereseite oder einzelne Videos auf Seiten zu den jeweiligen Stellen
- In den sozialen Medien als Werbeanzeigen. Durch regionale Begrenzung reichen oft wenige 100 Euro Werbebudget im Monat, um dauerhaft präsent zu sein – auch bei der sekundären Zielgruppe (z. B. Eltern, die ihren Kindern eine Ausbildung bei der Stadt empfehlen).
- Wenn Sie auf Ausbildungsmessen vertreten sind oder Karrieretage in Schulen besuchen, lassen Sie die Videos im Hintergrund laufen.
- Auch auf der großen Leinwand funktioniert das Format: Kinowerbung ist oft günstiger als Onlinewerbung. Dort erzeugt Ihr Film einen echten Wow-Effekt.
Was kostet ein Recruiting-Video für eine Stadtverwaltung?
Ein professioneller Recruiting-Film kostet einen mittleren vierstelligen Bereich. Wollen Sie eine umfangreiche Kampagne fahren und mehrere Berufsbilder abbilden, steigen die Preise. Gleiches gilt, wenn Sie eine dauerhafte Social-Media-Betreuung wünschen. Hierdurch kann der Gesamtpreis in den fünfstelligen Bereich gehen.
Entscheidende Faktoren für die Gesamtkosten sind dabei unter anderem:
- Anzahl an Drehtagen
- Anzahl an Drehorten
- Extras wie Fotoshooting oder unterschiedliche Schnittversionen
Wichtig ist es dabei, die Ausgaben als Investition in ein starkes und zuverlässiges Team zu sehen. Das ist auch ein Argument, das sich gegenüber Kämmerei oder Gemeinderat gut vertreten lässt.
Recruiting-Videos für Kommunen rechtssicher vergeben
Denn eine Besonderheit bei der Vergabe von Videos für Städte und Kommunen ist die Rechtssicherheit. Je nach Auftragswert entscheidet sich, ob ein Direktauftrag möglich ist oder ob ein förmliches Vergabeverfahren nötig wird. Klären Sie das frühzeitig mit Ihrer Vergabestelle, um Verzögerungen zu vermeiden.
Für die Ausschreibung selbst braucht es eine klare Leistungsbeschreibung. Je genauer diese im Vorfeld mit der Produktionsfirma abgestimmt wird, desto reibungsloser läuft die Erstellung des Clips.
Mit Recruiting-Videos als moderner Arbeitgeber sichtbar werden
Recruiting-Videos sind auch für Städte und Gemeinden ein langfristiges Employer-Branding-Instrument. Vor allem Stadtverwaltungen, die nicht nur auf eine kurzfristige Stellenbesetzung aus sind, sondern langfristig eine Arbeitgebermarke aufbauen wollen, profitieren davon.
Wir von Erik RCT sind als Filmproduktion auf öffentliche Videoproduktionen spezialisiert. Bereits für über 13 Kommunen in ganz Deutschland haben wir individuelle Recruiting-Videos umgesetzt – etwa die Stadtverwaltung Viernheim. Wir kennen die regionalen Besonderheiten exakt und schaffen so Inhalte, die herausstechen.
Wenn Sie die Qualität Ihrer Bewerbungen steigern und sich ins rechte Licht setzen wollen, vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.
Über den Autor
Erik Faltermann ist Filmproduzent und spezialisiert auf Videos, die funktionieren – nicht nur schön aussehen.
Mit seiner Filmproduktion, der ERIK RCT Filmproduktion GmbH, hat er in den letzten acht Jahren bereits über 176 Unternehmen dabei geholfen, ihre Vision in wirkungsvolle Videos zu verwandeln.